BR A3 No. 60103 Flying Scotsman, Brunswick Green, TTS Sound, Era 11, 1:76Neu

Artikel-Nr.:  R3508TTS
BR A3 No. 60103 Flying Scotsman, Brunswick Green, TTS Sound, Era 11, 1:76 - Bild 1
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  • Beschreibung
Spurweite H0, Modellmaßstab 00 (1:76)
Mindestradius: 438 mm


Die Vorbildlok:

Die LNER A3 4472 Flying Scotsman ist eine 1923 für die London and North Eastern Railway (LNER) gebaute
Pacific-Dampflokomotive der LNER-Klasse A3, die nach einem Entwurf von Nigel Gresley, dem leitenden Ingenieur der Bahn,
in den Doncaster Works entstand. Die LNER und die Nachfolgegesellschaft British Railways
setzten die Lokomotive vor Fernschnellzügen auf der East Coast Main Line ein.
Insbesondere wurde der zwischen London und Edinburgh verkehrende Flying Scotsman mit der Lokomotive bespannt,
von wo sie auch den Namen erhielt.

Die Lokomotive stellte zwei Weltrekorde im Bereich der Dampftraktion auf: sie war die erste Lokomotive,
die öffentlich beglaubigt die Geschwindigkeit von 100 Meilen pro Stunde (160,9 km/h) erreichte und die längste Fahrt einer Dampflokomotive ohne Halt ausführte.
Während der Geschwindigkeitsrekord am 30. November 1934 aufgestellt wurde,
stammt der Rekord für die längste Fahrt vom 8. August 1989 aus Australien, wo die Lokomotive 679 km ohne Halt zurücklegte.
Nachdem die Lokomotive 3,35 Millionen Kilometer zurückgelegt hatte, schied sie 1963 aus dem regulären Betriebsdienst aus.
Die Flying Scotsman wurde besonders bekannt durch die betriebsfähige Erhaltung, die nacheinander von Alan Pegler,
William McAlpine, Tony Marchington und zum Schluss vom National Railway Museum (NRM) übernommen wurde.
Die Lokomotive bespannte Züge für Eisenbahnfreunde in Großbritannien, USA, Kanada und Australien.
Die Flying Scotsman wird als die bekannteste Dampflokomotive der Welt bezeichnet.

Der Bau der 1923 fertiggestellten Lokomotive begann unter Great Northern Railway (GNR).
Sie wurde als eine Maschine der LNER-Klasse A1 mit der GNR-Nummer 1472 ausgeliefert,
weil die LNER noch kein einheitliches Nummerierungssystem für die von den Vorgängerbahnen stammenden Lokomotiven eingeführt hatte.
Die Lokomotive erhielt im Februar 1924 ihren Namen Flying Scotsman und die LNER-Nummer 4472.
Sie war das Paradepferd der LNER und wurde in den Jahren 1924 und 1925 auf der British Empire Exhibition in Wembley gezeigt.
Von da an wurde sie häufig zu Werbezwecken eingesetzt.

Die Lokomotive war eine der fünf Gresley-Pacific-Lokomotiven mit modifizierter Ventilsteuerung,
die für den Dienst vor dem ohne Halt zwischen London und Edinburgh verkehrenden, prestigeträchtigen Flying Scotsman-Zug eingesetzt wurden,
der erstmals am 1. Mai 1928 verkehrte. Die Lokomotiven wurde zu diesem Zweck mit einer neuen Bauart des großen,
vierachsigen Schlepptenders ausgerüstet.
Dies und die übliche Einrichtung zur Wasseraufnahme in Trögen ermöglichten es,
die 631 km lange Strecke ohne Halt in acht Stunden zurückzulegen.

Der Schlepptender war als Korridor-Tender ausgeführt. Ein Wagenübergang an der dem Zug zugewandten Seite und ein Tunnel
durch den Wassertank ermöglichten den Zugang zur Lokomotive von den angehängten Wagen aus,
so dass Lokführer und Heizer während der Fahrt ausgetauscht werden konnten.

Wegen der drohenden Gefahr, dass die Lok nach Amerika verkauft würde, wurde 60103 "Flying Scotsman" im April 2004
nach einer erfolgreichen Spendenaktion in die National Collection des National Railway Museum (NRM) integriert, um die Lok zu retten.
Im September 2004 wurde die Entscheidung getroffen, dass für die Lok leichte Reparaturarbeiten herangezogen werden soll.
Dies wurde im Jänner 2006 durch eine 18-monatige Generalüberholung und Hauptuntersuchung aufgestockt.

In den darauf folgenden fünf Jahren wurde "Flying Scotsman" in einen Teufelskreis von immer wiederkehrenden Reparaturen verwickelt,
da jedes Mal wenn etwas repariert wurde, ein neues Problem auftauchte.

Im Mai 2011 glaubte man bereits, dass die Lok kurz vor ihrer Wiederinbetriebnahme stand, nur ein paar Tests waren noch ausständig.
Leider entdeckte man zu dieser Zeit dann noch, dass der Rahmen Risse aufwies, was die Reparatur stoppte.
Angesichts der Entscheidung zwischen Restauration oder Konservierung für das NRM,
entschied sich das Museum für die Aufarbeitung der Lok und leitete ein intensives Reparaturprogramm bei Riley & Son in Bury ein.

Jetzt da die Lok vollständig aufgearbeitet ist, die letzte Lackierung (Brunswick Green - "Braunschweig Grün")
und Nummer (60103) erhielt, die sie unter British Railways (BR) trug, ist sie 2016 erfolgreich auf die Gleise zurückgekehrt.
Unmengen an Eisenbahnenthusiasten und Beglückwünschern hat "Flying Scotsman" bis heute immer wieder
einmalige Augenblicke und Erinnerungen beschert.


Decoderfunktionen:

F0 Headlight/rearlight - 2-Spitzenlicht mit Fahrtrichtung wechselnd (falls vorhanden)
F1 Steam/exhaust/coasting - Dampfausstoß (geschwindigkeitsabhängig)
F2 Whistle 4 bursts - 4x Pfeiffton
F3 Whistle 2 bursts - 2x Pfeiffton
F4 Whistle short burst - Kurzer Pfeiffton
F5 Door slamming - Türen schließen
F6 Wheel slip - Schleudern
F7 Coal shovelling - Kohle schaufeln
F8 Blow down - Dampf ablassen
F9 Safety valve - Sicherheitsventil
F10 Injector - Injektor
F11 Cyclinder cock - Zylinderhähne
F12 Brake - Bremsen
F13 Blower - Hilfsbläser
F14 Guard's whistle - Zugführerpfeiffe
F15 Coupler clank - Kuppeln
F16 Fireman's breakfast - Heizerfrühstück
F17 Toggle sound mode - Soundmodus umschalten
Gattung
Dampflok Dampflok A3 No. 60103 "Flying Scotsman"
Bahnverwaltung
International British Railways
Produktdaten
Decoder DCC mit TTS (Twin Track Sound)
Kupplung NEM 362
Länge über Puffer 293 mm
Betriebsnummer 60103
Stromsystem
Gleichstrom Digital - Sound
Epoche
Epoche II
Epoche III
Spur
Spur HO Spurweite H0, Modellmaßstab 00 (1:76)