Trix 22229 Güterzug-Dampflok BR 42 ÖBB III

Artikel-Nr.:  T22229
Trix 22229 Güterzug-Dampflok BR 42 ÖBB III - Bild 1
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  • Beschreibung
Vorbildgerechte Formänderungen für die Ausführung als österreichische Version.
Schienenräumer mit großen Schaufeln.
Besonders filigrane Metallkonstruktion.
Mit 21-poliger Digital-Schnittstelle.

Modell: Mit 21-poliger Digital-Schnittstelle. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse im Kessel.
5 Achsen angetrieben. Haftreifen. Lokomotive und Wannentender weitgehend aus Metall. Eingerichtet für Rauchsatz 7226.
Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Zweilicht-Spitzensignal und nachrüstbarer Rauchsatz konventionell in Betrieb, digital schaltbar.
Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen Leuchtdioden (LED). Kurzkupplung mit Kinematik zwischen Lok und Tender.
Hinten am Tender und vorne an der Lok kinematikgeführte Kurzkupplung mit NEM-Schacht. Befahrbarer Mindestradius 360 mm.
Kolbenstangenschutzrohre, Bremsschläuche und Schraubenkupplungsimitationen liegen bei.
Länge über Puffer 26,4 cm.

Einen unverzichtbaren Bestandteil bei der Beförderung schwerster Lasten bildeten die nach Ende des Zweiten Weltkriegs
bei den ÖBB verbliebenen Kriegsloks der Baureihe 42.
Insgesamt 51 Exemplare bewährten sich hervorragend vor schweren Güterzügen auf der Semmeringbahn,
zum Teil in Doppeltraktion oder auch als Zug- und Schublok.
Erst die fortschreitende Elektrifizierung machte die wuchtigen 42er überflüssig und so musste 1966 die letzte Maschine den Dienst quittieren.
Erhalten blieb die 42 2708, heute zu finden im Eisenbahnmuseum Straßhof bei Wien.
Vorbild: Schwere Güterzug-Dampflokomotive Baureihe 42, mit Wannentender 22T30 der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB).
Ohne Windleitbleche, Vorlauf-Radsatz mit Vollrädern, Schienenräumer mit großen Schaufeln,
beide unteren Stirnlampen vorne an der Lok im Zylinderblock eingebaut. Mit Kohlenkasten-Aufsatzbretter am Tender. Betriebszustand der 1950er Jahre.

Schwere Güterzug-Dampflok der Baureihe 42 Im Zweiten Weltkrieg stand bereits 1941 eine Kriegsdampflok mit 18 t Radsatzfahrmasse,
dem Kessel der Baureihe 44 und dem Fahrwerk der Baureihe 50 für den Einsatz auf Strecken in der Ostmark (Österreich) und
den besetzten Gebieten in Russland zur Diskussion. Aus 20 Projektvorschlägen für diese sogenannte Dritte Kriegsdampflok (KDL 3) wurden schließlich zwei favorisiert.
Danach sollten von dem als Baureihe 42 bezeichneten Typ zunächst 8.000 Maschinen (wenig später reduziert auf 5.000) gebaut werden.
Schließlich legte der Hauptausschuss Konstruktion folgende Stückzahlen fest: 2.500 Lokomotiven mit Stehbolzenkessel und Barrenrahmen,
1.150 Lokomotiven mit Brotankessel und Blechrahmen, 650 Lokomotiven mit Brotankessel und Kondenstender.
Die ersten beiden Maschinen lieferte Henschel 1943 mit Brotankessel und den Nummern 42 0001 und 42 0002.
Die erste Lok mit Stehbolzenkessel baute Schwartzkopff 1944 als 42 501.
Im Gegensatz zu den aus der Baureihe 50 hervorgegangenen Kriegsloks der Baureihe 52 handelte es sich bei den 42ern um eine komplette Neukonstruktion.
Äußerlich besaßen sie die schlichte Bauart der Kriegsloks mit geschlossenem Führerhaus und nur einem Seitenfenster,
einfachen Degenkolb Windleitblechen und Scheibenvorlaufrädern.
Doch mit den im Zylinderblock integrierten Laternen und dem kurzen, zu den Zylindern abfallenden Umlaufblech boten sie einen markanten Anblick.
Domanordnung und -verkleidung entsprachen ebenfalls nicht dem üblichen Bild.
Die ursprünglich vorgesehenen Stückzahlen wurden wegen des Krieges nicht verwirklicht,
insgesamt lieferte die Industrie 865 der 80 km/h schnellen und rund 1.800 PS starken Maschinen.
Durch Nachbauten nach dem Zweiten Weltkrieg in Polen und Wien-Floridsdorf wuchs die Stückzahl schließlich auf 1.063 Maschinen an.
In den Westzonen verblieben noch 701 Loks, viele davon allerdings nicht betriebsfähig.
Die DB trennte sich recht schnell von ihnen, die letzte wurde am 27. März 1956 abgestellt.
Doch mit der Eingliederung des Saarlands 1957 gelangten erneut 42er in den DB-Bestand.
Sie standen bis Oktober 1962 im Großraum Saarbrücken zumeist vor Erzzügen und im schweren Verschubdienst im Einsatz.
Im Nachbarland Luxemburg steht jedoch noch heute die 5519 (geplant als 42 2718, gebaut 1948 in Wien-Floridsdorf) als letztes betriebsfähiges Exemplar dieser Baureihe für Sonderfahrten unter Dampf.
Gattung
Dampflok Dampflokomotive Baureihe 42
Bahnverwaltung
ÖBB / BBÖ ÖBB
Produktdaten
Schnittstellle Mit 21-poliger Digital-Schnittstelle.
Kupplung Märklin-Kurzkupplungen in Norm-Aufnahme mit Kulissenführung.
Licht Zweilicht-Spitzensignal vorne und hinten mit der Fahrtrichtung wechselnd LED
Haftreifen Ja
Angetriebene Achsen 5
Länge über Puffer 264 mm
Rauch Eingerichtet für Rauchsatz 7226
Betriebsnummer 42.2513
Stromsystem
Gleichstrom
Epoche
Epoche III
Spur
Spur HO